| von Rose und Methyna |
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Methyna
schrieb am 06.04.2006 um 22:44 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Irgendwann gegen Morgen waren die Zwei auf dem Boden eingeschlafen. Das Fenster war geöffnet und mit den ersten Sonnenstrahlen wehte ein sachter Windstoß die Gardienen im Zimmer umher. Estella trafen die Sonnenstrahlen zu erst. Als sie das Licht vor ihren geschlossenen Augen wahrnahm, öffnete sie diese und blinzelte in die Morgensonne. Dann atmete sie tief durch, drehte sich um und nickte wieder ein.
Sie wurde erst wieder wach, als sie Pjotr hörte, wie er sich in die Küche schlich und frischen Kaffee aufbrühte. Estella streckte sich und stand auch auf.
„Guten Morgen“ sie gähnte.
„Morgen“ antwortete Pjotr und lächelte. Es war ein ruhiger Morgen. Es war seltsam still auf den Straßen.
„Hörst du das?“ fragte Pjotr plötzlich, als ihm die ungewöhnliche Stille bewusst wurde.
„Was denn?“ fragte Estella.
„Diese Stille, kein Auto, kein Mofa, keine Menschen, keine bellenden Hunde“
Jetzt, da er es sagte, fiel es auch ihr auf.
„Du hast Recht“ mit diesen Worten ging sie zum Fenster und sah hinaus.
„Pjotr, komm schnell her“ rief sie, als sie hinunter sah.
Pjotr kam auch ans Fenster.
Die Straßen waren leer. In den umliegenden Häusern war es still, nichts, keine Menschenseele.
„Was zur Hölle.....“ flüsterte Pjotr erschrocken „wo sind all die Menschen, es ist zwar noch früh, aber normaler Weise bebt die Straße vor Leben“
Pjotr rannte zur Tür, riss sie auf und rannte die Treppen hinunter. Estella folgte, ihr Herz schlug wie wild, was war hier los?
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Rose
schrieb am 03.03.2006 um 16:51 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Zuhause angekommen wollte Pjotr wissen was mit Estella los war. Sie wollte zu Anfang nicht darüber reden aber sie sah schnell ein, dass es keinen Sinn hatte es vor ihm zu verheimlichen. Sie setzten sich auf dem Boden vom Wohnzimmer und sie erklärte wie die Zauberer, die Mentaras, aus ihrer Welt, sich in Tiere verwandeln konnten durch reine Meditation. Es war schwer zu erklären wie sie es taten aber Estella versuchte ihr Glück, erwartete aber kein Verständnis.
„Durch Konsum von bestimmten Pflanzen versetzen sich die Mentaras in Trance. Sie sitzen einfach nur da, inhalieren alles Mögliche durch ihre Pfeife und fangen an komische Lieder zu singen. Soweit ich es verstanden habe, spaltet sich ein weiterer Körper von ihrem Realem ab, und der eine vollzieht eine Verwandlung zu einem beliebeigen Tier. Das hängt je nach körperlicher und geistiger Stärke des Mentaras ab. Die Mentaras, in der Ausbildung bei ihrem Mentor, lernen als erstes die Krähe, und ich hab eine wieder erkannt.“
Pjotr guckte ungläubig und unterbrach sie. „Das meinst du doch nicht ernst, oder? Ich hab zwar schon gehört, dass manche Menschen das selbst auf unserem Planeten das können, aber das ist doch alles nur Hirngespinst.“ Sein zweifelnder Blick stärke seine Aussage und Estella wusste nicht weiter. „Wie soll sich die Verwandlung denn abspielen? Macht es einmal Plöp und der Zwilling ist auf einmal eine Krähe?“
„Nein, das ist alles zu kompliziert um es zu erklären.“
„Aber du kannst es versuchen.“
Estella sah ihn wieder zweifelnd an und überlegte sich einen Moment wie sie alles ordnen sollte. Sie stand auf und ging ein Wenig durchs Zimmer und starrte ohne irgendetwas zu fixieren durch das Zimmer.
„Die Mentaras spalten zuerst ihren Zwilling, wie du ihn nennst, vom Körper ab und werden von dort an von ihrem Mentor begleitet. Der eigentliche Körper bewegt sich während der Phase kein einziges Stück, sondern nur der Zwilling beginnt sein Eigenleben.“ Estella unterbrach für einen Moment und schaute Pjotr wieder an. „Ach, ich kann es doch auch nicht so gut erklären. Man muss es sehen.“
„Hast du jemals so was gelernt?“
„Ja, aber ich hatte auch einen Mentor, deshalb kann ich das auch nicht alleine.“ Estella stockte und ihr wurde klar das nicht nur ein Mentara hier in dieser Welt sein konnte. Der Mentor musste auch dabei gewesen sein. „Ich hab da eine schreckliche Vermutung.“ sagte Estella als Pjotr sie verwirrt ansah, da sie nicht weiterredete. Sie erklärte ihm in kurzen Worten über die Gefahr, das wahrscheinlich zwei Zauberer in dieser Welt sind, doch sie verwarf die Vermutung schnell wieder weil ihr einfiel das eine Krähe ein mächtiges Tier war, sie hatte zudem keine Feinde.
„Was meintest du eben mit sehen?“ fragte Pjotr. Er stand jetzt auch auf und rannte kurz in die Küche da er sich denken konnte, dass alles noch ein wenig länger dauert bis er es verstehen würde. Nach einiger Zeit kam er aus der Küche zurück, mit einer Kanne Kaffee in der Hand und setzte sich wieder zu Estella, die auch schon langsam müde wurde. Sie befassten sich bis spät in die Nacht mit dem Thema.
Estella beschrieb die Erfahrungen die sie miterlebt hatte, als sie noch bei ihrem Mentor war. Das Interessanteste für Pjotr waren die Erläuterungen des surrealen Zustandes. Sie erklärte, dass der Körper gefühllos und schwer wurde, dass man keine Barrieren erkennt und sie auch nicht wahrnimmt. Mit anderen Worten heißt das man kann durch Wände gehen was den Vorteil hatte seinen Feind zu studieren. Die Verwandlung war allerdings schwieriger. Estella betonte immer wieder, dass dies nur mit der zweiten Hälfte, dem Zwilling, gelingen könnte und dass der Ernet, der in Trance versunkene Körper, immer an einer Stelle bleibt. Sie beschrieb, es könnte Stunden dauern bis der Ernet erwacht, aber es kann sich auf Tage bis Wochen hinziehen. Ohne Mentor würde man nie wieder zurückkehren oder gar überleben.
Pjotr warf öfters ein, er würde nicht verstehen worum es genau ging, aber das musste er auch nicht. Sie hat ihm schon viel aus ihrer Welt erzählt und das Meiste war auch ganz anders. Er brachte sich nur an die Trauerweiden mit dem Spiegel erinnern oder an ihre merkwürdige Tragetasche, die sie immer dabei hatte und woraus sie alles hervor holen konnte. |
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Rose
schrieb am 27.02.2006 um 00:28 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Doch jetzt bekam er wieder Angst. Angst, etwas Falsches zu sagen oder zu tun; und er war mit der momentanen Situation auch weitaus zufrieden.
„Angeline, schön dich zu sehen. Ich möchte dir jemanden vorstellen.“ Er versuchte sie am Arm zu packen und zum Tisch zu führen, aber sie zuckte zurück und wies darauf hin, dass sie noch schnell ihre Arbeitskleidung anziehen musste und sie gleich mal vorbei schauen würde.
Pjotr ging zurück zum Tisch wo Estella schon langsam ungeduldig wurde. „Wo warst du denn? Mir war langweilig.“ – „Ist ja in Ordnung, ich hab nur nach einer Freundin gesucht. Sie kommt gleich für einen Moment vorbei.“ Er saß sich hin, holte seine Zigaretten raus, steckte sich eine an und griff nach seinem Kaffee.
Angeline kam in ihrer Arbeitskleidung endlich am Tisch vorbei und musterte zugleich Estella und sah verwirrt zu Pjotr.
Estella aber schaute gebannt aus dem Fenster mit einem Blick, der sich nicht beschreiben lies. Sie war auch nicht ansprechbar und schreckte erst zurück als Pjotr ihr auf die Schulter packte und fragte was dort draußen so interessant sei.
„Siehst du dort die Krähe hocken? Sie sitzt da schon seit geraumer Zeit und starrt mich an.“ Pjotr fing an zu lachen und wollte nicht verstehen, dass sie Krähe in ihr wirklich Angst hervor rief.
„Es ist selten aber ich habe hier schön öfters Krähen gesehen.“ warf Angeline ein, zog sich einen Stuhl zu Recht und setzte sich neben Pjotr.
„Ihr versteht das nicht, da wo ich herkomme …“ Estelle hielt inne. Sie bemerkte, dass Estella noch am Tisch saß und sie nicht mit Pjotr alleine war. „Wird ich dir dann erklären Pjotr. Können wir nicht lieber nach Hause gehen?“
Pjotr konnte dem unschuldigen Blick von ihr nicht widerstehen und nickte. Wenn es ihr so wichtig war und sie einen solchen Satz beginnt aber ihn nicht vervollständigt, dann muss was los sein. Das Angeline es nicht mitbekommen sollte war ihm auch vollkommen klar. Das wäre für sie auch viel zu viel und er würde bei ihr nur auf Missverständnis stoßen, wie all zu oft.
„Dann lass uns mal gehen.“ Er drehte sich noch schnell zu Angeline, umarmte sie zum Abschied, zückte noch schnell sein Portemonnaie und drückte ihr das Geld für die Getränke in die Hand. „Wir wollen jetzt los. Ich hoff wir sehn uns bald mal wieder.“
Angeline war nicht sehr glücklich drüber – und ganze bestimmt nicht wenn sie wüsste, dass nicht wiederkommen wird. |
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Rose
schrieb am 24.01.2006 um 21:39 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Er erblickte Angeline als er Hinaus schaute, sah wie sie aus dem Auto stieg und sich zum Hintereingang des Cafés begab. Er wurde nervös, weil er sich vorgenommen hatte endlich mit ihr über seine Gefühle zu reden, was er schon viel zu lange vor sich her schob. Die Ungewissheit, über die mögliche Erwiderung seiner Gefühle ihrerseits, lies sein Herz schneller schlagen. Sein Unterbewusstsein drängte ihn zum Handeln, gemäß dem Motto: Jetzt oder nie! Und wie jeder weiß, ist Nie eine lange Zeit worauf er sich entschloss sie am Hintereingang abzufangen, nur da fiel ihm noch Estella ein und was er zu ihr sagen könnte damit sie nicht beleidigt wäre. Vielleicht schloss Pjotr falsche Schlüsse aus der Zuneigung, den vielleicht unbeabsichtigten Anspielungen und der unterbewussten Verbundenheit zu ihr. Ob sie wohl mehr für mich empfindet?, dachte er sich und wollte lieber nichts riskieren, aber der Drang war stärker. Eine Notlüge musste her. Doch konnte er das wirklich mit seinem Gewissen vereinbaren? Es wäre ja nur eine kleine Ausrede, doch stellte sich die Frage ob er damit ihre Freundschaft aufs Spiel setzen würde. Schließlich hat sich in seiner Vergangenheit niemand für ihn interessiert, seine Eltern waren auch dauernd unterwegs, auf Geschäftsreisen und er war noch nie der Typ der auf Menschen offen zuging und schnell Freundschaften schloss, was wiederum nicht heißt das er ein Außenseiter war. Er hatte auch nie Probleme mit Frauen, auch wenn in seinen letzten Beziehungen einiges schief gelaufen ist, deshalb dachte er sich auch, vorsichtiger im Umgang mit dem anderen Geschlecht zu sein. Das Alles regte ihn zwar innerlich auf, aber er musste endlich handeln. Egal ob was in der Vergangenheit schief gelaufen ist, oder nicht.
Er stand auf, blickte zu Estella und sagte zu ihr, dass er sich mal die Füße vertreten müsste und dass er in ein paar Minuten wieder zurück wäre.
Pjotr machte sich auf den Weg zum Hintereingang um Angeline abzufangen. Mit Erfolg! Wie immer umarmten sich die Beiden bei der Begrüßung. |
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Methyna
schrieb am 17.01.2006 um 21:57 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Als sie das Café betraten, war es gut gefüllt. An dem Tisch links am Eingang saß ein Mann im Anzug und las seine Zeitung.
"Dort, da ist ein Tisch frei" Estella deutete auf einen kleinen Tisch in der einen Ecke des Raums.
„Ja, ist ok“ willigte Pjotr ein. Kaum, dass sie sich gesetzt hatten kam auch schon eine Kellnerin und nahm ihre Bestellung auf.
Pjotr machte es sich in seinem Sessel bequem.
„Also, was hat es nun auf sich mit dem Buch?“ fragte er.
„Ich sagte dir ja bereits, dass es meiner Familie gehört hatte. Ich denke, dass dieses Buch unsere beiden Welten verbindet. Es ist doch schon komisch, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Ich denke, dass dieses Buch etwas damit zu tun hat“
Pjotr runzelte die Stirn.
„Na ja, mag ja sein, aber wie wertvoll ist dieses Buch wirklich? Ich meine, wenn es zwei Welten verbinden kann, muss es doch eine enorme Macht haben“ schlussfolgerte er.
„Ja-“ stimmte Estella ihm zu, sie wurde von der Kellnerin unterbrochen, die ihre Bestellung brachte.
Pjotr sah sie an, nickte freundlich und bedankte sich.
„Ich weiß auch nicht genau, was es mit dem Buch auf sich hat“
Es kamen nun noch mehr Menschen in das Café und es wurde lauter. Pjotr hielt nach Angeline Ausschau, doch sie war nirgends zu sehen.
„Suchst du jemanden?“ fragte Estella schließlich.
„Äh, nein“ Pjotr lächelte und sah aus dem Fenster.
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