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Never Ending Story
Leap in the Dark - Sprung ins Ungewisse


von Rose und Methyna
 
 
 

Methyna schrieb am 18.12.2005 um 22:04 Uhr folgendes als Fortsetzung:
 
Estella rannte ein Stück weiter nach vorn und rief Ssorrs, doch er hörte nicht auf sie.
"Ssorrs, komm her! Drache! Hier her!" Doch Ssorrs flog weiterhin über den Baumkronen hin und her und miaute munter vor sich hin.
Nach einiger Zeit wurde es Estella allerdings zu dumm und sie verlor die Gedult.
Dann flüsterte sie plötzlich etwas, das sich stark nach "Na schön" anhörte und senkte den Kopf so weit, dass ihr die Haare ins Gesicht fielen, nur ihre Augen funkelten ab und an durch das schwarze Haar.
Dann wurde es plötzlich still. Der Wind legte sich schlagartig, die Vögel zwitscherten nicht mehr, es war, als ob sie die Zeit angehalten hätte. Dann, ganz plötzlich zerriss ein grauenhafter Schrei die Ruhe und ein orkanartiger Wind fegte über die Lichtung.
Der Ton war so hell und gleichzeitig so furcht einflößend, dass es Pjotr eiskalt den Rücken herunter lief. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, funkelten Estellas Augen plötzlich in einer Art Wahnsinn. Der Drache erschrak heftigst und vergaß dabei vollkommen seine Flügeln zu schwingen und fiel wie ein Stein zu Boden. Estella ging auf das Tier zu und schlug ihm mit der Faust in sein Gesicht, so, dass der Drache ohnmächtig wurde.
"So, fertig." Estella klatsche zufrieden in die Hände und sah Pjotr an, der völlig verängstigt am Rande der Lichtung stand.
"Was ist?" fragte sie mit einer Unschuld in der Stimme, die so ganz und gar nicht zu dem noch immer in ihren Augen glänzenden Wahnsinn passte.
"D... deine Augen..." stammelte er nur und deutet mit dem Finger in ihr Gesicht.
"Was? Oh, tut mir leid." sie blinzelte ein paar mal und das fürchterliche Funkeln verschwand.
"Tut mir leid, ich habe nicht bedacht, dass du nur ein Mensch bist."
"Nur ein Mensch? Was soll das denn heißen?" fragte er empört.
"Bei uns ist das normal, uns tut das nichts."
"Das was?"
"Naja, der Wahn. So halten wir Kreaturen unter Kontrolle, die eigentlich stärker sind als wir, wir nutzen ihre Schwäche aus und Ssorrs hat Angst vor diesem Schrei. Dass meine Augen dabei so komisch werden, weiß ich, aber ich weiß nicht genau warum. Ist ja auch egal. Ssorrs ist jetzt erstmal wieder da. Der wird hier jetzt auch ein wenig schlafen, wir können also ganz beruhigt im Wald spazieren gehen, der läuft uns schon nicht davon."
"Äh..ja....ok..." mit diesen Worten und einem besorgten Blick in Ssorrs' Richtung folgte Pjotr dem kleinen Trampelpfad, der tiefer in den Wald hinein führte.
 

 
Rose schrieb am 14.12.2005 um 21:59 Uhr folgendes als Fortsetzung:
 
Die beiden gingen tiefer in den Wald. Es war ein großer und beeindrückender Wald der Ruhe ausstrahlte und die Sorgen für Stunden vergessen lies. Die frische Luft umwehte sie und Pjotr fühlte sich endlich mal befreit von der Stadt und deren Gestank dem er täglich ausgesetzt war. In so einer Umgebung könnte er sogar aufhören zu rauchen aber dafür war seine Sucht zu stark. Er hatte sich schon oft den Gedanken gesetzt sich eigenständig im Wald eine Hütte zu bauen und dort am Wochenende zu entspannen vor einem schönen Ofen oder bei Kerzenlicht einfach ein Buch zu lesen. Früher wäre das wahrscheinlich noch möglich gewesen als es die Forstbehörde noch nicht gab aber in diesen Zeiten muss ja alles Bürokratisch abgehandelt werden und das wäre so kompliziert das er seinen kleinen Traum niemals verwirklichen wird. pjotr hat sich auch schon Gedanken über eine Einrichtung gemacht und wie alles aussehen würde. Es bräuchten nichtmals mehr als ein Zimmer sein. Und für alles wäre ja auch irgendiwe gesorgt wenn er alles was er braucht irgendiwe installiert am Haus. Bis dahin wird selbst die Technik soweit sein dass selbst die Versorgung an Wasser und Strom ausreichend ist und so weiter. Vielleicht wird er es an seinem Lebensabend anpacken und einfach eine Holzhütte mit Steinofen bauen auch wenn die Behörden oder wer auch immer ihm im Weg stehen. Wofür spart er denn sonst das Geld?
Estella sah einen Baumstumpf mitten in einer Lichtung. Das Licht warf einen Kegel um den Stumpf herum. Sie zog Pjotr am Arm und schliff ihn mit sich.
"Das ist doch irgendwie voll komisch", sagte sie mit einem zweifelnden Unterton in der Stimme.
"Wie meinst du das?"
"Die Bäume haben keine Spiegel und auf dem Wurzelstock sitz kein Elf der die Tiere um sich versammelt"
Pjotr begann zu lachen. "Das hört sich an wie aus einem schlechten Film." Er hielt kurz inne und fing an zu grinsen. "Aber hey, Tiere gibts hier auch aber bestimmt nicht so viele wie bei euch"
Estella Vernahm plötzlich ein miauen. "Hast du das auch gehört?"
Pjotr schaute verwundert wusste aber nicht was sie meinte. Er betonte das er nichts gehört hat aber Estella wusste genau was das war.
"Ssorrs!"
 

 
Methyna schrieb am 11.12.2005 um 23:02 Uhr folgendes als Fortsetzung:
 
Es führte ein kleiner, schmaler Pfad tiefer in den Wald hinein. Dieser Wald sah nicht aus, wie die Wälder die Estella von ihrer Heimat her kannte. In den Wäldern Auresta's standen mehr Trauerweiden und in den Bäumen hier waren auch keine Spiegel. Seltsam.
"Wo sind denn all die Spiegel hin?" fragte Estella schließlich.
"Was für Spiegel?" fragte Pjotr erstaunt.
"Na die Spiegel, die in den Baumstämmen sind"
"Spiegel in Baumstämmen? Klingt reichlich seltsam...unsere Bäume haben keine Spiegel" lachte er.
"Keine Spiegel? Komisch"
Nach einer Weile konnte Pjotr nicht mehr, seine Neugierde hatte ihn überwältigt.
"Warum haben eure Bäume Spiegel?" fragte er schließlich.
"Warum sie Spiegel haben? Nun, ich könnte genau so gut fragen, warum eure keine haben" sagte Estella.
"Hmm....naja..." mehr brachte er jedoch nicht hervor, also stierte er stumm auf den Boden und schwieg. Estella lachte leise und schwieg ebenfalls.
 

 
Rose schrieb am 11.12.2005 um 15:20 Uhr folgendes als Fortsetzung:
 
Sie befanden sich endlich auf der Landstraße Richtung Hain. Estella betrachtete voller Erstaunen die Felder am Wegesrand und machte ein trauriges Gesicht da sie wieder an ihre Heimat denken musste. All ihre Erinnerungen an ihre Freunde die sie durch einen dummen Zufall verloren hatte kamen ihr wieder in den Kopf und eine Träne lief ihr die Wange herab. Sie fragte sich wie Alles wäre wenn sie nicht in dieses komische Portal gefällen wäre. Ob sie wohl immer noch in ihrem kleinen Dorf Auresta auf die Drachen aufpassen würde? Wie geths es überhaupt Arun? Sie vermisste ihn so stark, dass eine zweite Träne ihr die Wange runter lief.

Pjotr drehte sich kurz zu ihr herum, bemerkte die Träne auf ihrer Wange und fragte sie was los sei. Er strich ihr die Träne zart von der Wange und guckte sie mit einem sanften Lächeln und gütigen Augen an.
"Es ist nichts. Ich muss nur an meine Heimat denken und alles was ich vermisse." Estella senkte den Blick und schaute wieder aus dem Fenster auf die schöne Aussicht.

Nach einigen Minuten Fahrt sah man den Waldesrand schon am Horizont. Die Straße wurde schlechter und immer dreckiger. Als sie den Wald erreichten bogen sie in eine Forststraße ein fuhren langsam durch den getrockneten Morast bis sie einen umgestürzten Baum erreichten und mit dem Auto nicht weiterkamen.
Estella und Pjotr stiegen aus dem Auto aus und gingen zu Fuß weiter.
 

 
Methyna schrieb am 08.12.2005 um 16:26 Uhr folgendes als Fortsetzung:
 
Sie fuhren durch die Innenstadt, wo Estelle lauter selsamer Dinge sah. Einige Menschen hatten eine Schnurr in der Hand an dessen anderem Ende ein seltsames Tier befestigt war. es hatte vier Beine, komische Ohren und du ZUnge hing im manchmal aus der Schnauze. Einige der Menschen fuhren aus seltsamen Brettern, die unten vier Räder hatten.
"Das sieht lustig aus" lachte Estella, als eines von den Mädchen, die auf solch einem Brett fuhr, den Bordstein hochsprang.
"Das nennt man skaten" sagte Pjotr und sah wieder nach vorn auf die Straße.
"Skaten? Wo lernt man sowas?"
"Draußen, auf der Straße"
"Man geht auf die Straße und lernt das da?" fragte Estella erstaunt.
"Ja" sagte Pjotr und grinste.

Nach einiger Zeit verließen sie die Stadt und die Gegend begann ländlicher auszusehen.
 

 
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