~ * GLÜCKLICH,WER GOTT LIEBT * ~
Heil dem Herzen, das in Lieb entzündet,
Dessen Sinnen Gott allein gehört,
Alles ihm geschenket, was geschaffen,
Ruhm und Freude sucht in ihm allein.
Sorglos lebt's im heilig stillen Frieden,
Weil ihr Sinnen ganz Gott zugekehrt,
Froh und munter steuert sich's hienieden,
Durch die Meereswellen sturmbewegt.
(Theresia von Avila)
*DENKanDICH* ~ *UmarmeDICHlieb*
IN LIEBE und VERBUNDENHEIT
~~~ A N G Y ~~~
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Das Märchen von der Traurigkeit
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg
entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. DasWesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf.
"Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte
die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die
Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich
dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit,
"warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du
denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir
davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich... ich bin traurig", antwortete die
graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr.
"Traurig bist du also", sagte sie und nickte
verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,
was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte
tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören
wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und
äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach
niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter den Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben
Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre
Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und
Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich
zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch
nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zubauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich
heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg.
Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und
schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr alleine wandert. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber... aber- wer bist eigentlich du? "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so
unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."
lg Nicki |
Das Leben,
ein handgeschriebenes Buch mit vielen
Kapiteln…
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Du selbst schreibst jedes Kapitel,
manchmal ein fröhliches,
manchmal ein trauriges oder auch
nachdenkliches.
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Du selbst bist verantwortlich für die
Erfahrungen, die du aus jedem Kapitel deines Lebens in
das nächste Kapitel mit nimmst.
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Versuche nicht, ein Kapitel deines Lebens
aus deinen Erinnerungen zu streichen.
Damit würdest du auch die Erfahrungen
streichen, die du daraus gewonnen hast.
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Jedes Kapitel deines Lebens hilft dir,
dich selbst besser zu verstehen.
Es hilft dir, im nächsten Kapitel andere
Wege einzuschlagen, dich anders zu orientieren,
vielleicht auch noch mehr du selbst zu sein
und nicht das zu sein, was andere von dir
erwarten.
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Wenn du allerdings ein Kapitel beendest,
achte darauf, dass du es mit einem Lächeln
auf den Lippen und im Herzen beendest,
auch wenn du eine Träne im Augenwinkel hast.
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Nur dann kannst du dankbar darauf
zurückblicken, die Erfahrungen daraus mit
nehmen in ein neues Kapitel deines Lebens.
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Das Leben,
ein handgeschriebenes Buch mit vielen
Kapiteln… und nur DU alleine schreibst
es...
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Meine liebe Christina...
Still, still – seid leise
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Wollten nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in eurem Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei euch sein,
vergesst sie nicht, sie waren so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein kleiner Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn ihr sie auch so sehr vermisst,
und weint, weil sie nicht bei euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz:
„Wir werden geliebt!“
Autor unbekannt
GB Pics
Liebe Grüße Doris |