| von Rose und Methyna |
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Geschichte weiterschreiben . . .
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| Rose schrieb am 29.08.2006 um 14:57 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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| Estella öffnete verschlafen die Augen. Die Sonne blendete sie und somit bemerkte sie auch nicht, dass sie nicht mehr bei Pjotr war, sonder ganz woanders. Als sie sich an das Licht gewöhnte und sich das erste Mal umsah dachte sie, sie wäre zu Hause, aber etwas war doch anders. Sie war nicht in der Nähe ihres Dorfes. Sie fand sich auf einer großen Waldlichtung wieder. Eine warme Briese umwehte sie. In den Bäumen rauschte der Wind. Es war einfach idyllisch. Sie stand auf und machte sich auf den Weg,die Gegend zu erkunden, um zu wissen wo sie ist. Bis sie an an den Waldrand kam, verging ungefähr eine Stunde. Dass es ihre Welt war ,hatte sie schon an den Trauerweiden erkannt und an den Drachen am Himmel. Doch es machte ihr Sorgen, weil sie noch nie so viele Drachen auf einmal am Himmel gesehen hatte. Sie versuchte ein wenig in Deckung zu bleiben und schlich nur am Rand der Büsche umher. Was sie am Waldrand sah machte ihr für die weitere Reise auch Sorgen, aber der Anblick an sich war zauberhaft. Über ein weites Tal, welches sich zwischen den Bergen hindurch schlängelte, lagen weit verbreitete Wiesen die im hellsten Grün erstrahlten. Der Anblick war im wahrsten Sinne des Wortes blendend. Estella hörte einige Stimmen aus dem Wald und bevor sie reagieren konnte wurde ihr auch schon schwarz vor Augen. Das letzte was sie spürte,war ein Schlag auf den Kopf. |
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| Rose schrieb am 21.08.2006 um 17:36 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Starr vor Verzweiflung dachte er über dieses Ereignis nach und suchte nach einer Lösung wie er Estella wieder finden könnte. Er schnappte sich das Buch von Estella und versuchte irgendwelche Textstellen zu finden, die darauf verweisen was geschehen ist. Doch er bemerkte nach kurzer Zeit, dass das Fenster offen Stand, obwohl er sich nicht erinnern konnte, es offen gemacht zu haben. Zeitgleich mit seinen Gedanken sah er plötzlich die Krähe auf dem Tisch sitzen. Sie starrte ihn an und Pjotr sprang vom Sessel auf, stolperte und stieß sich den Kopf an Regal.
Die Krähe sprang vom Tisch und hopste ihm entgegen. Ihre Augen wurden rot. Eine Rauchwolke tat sich auf und ein Mann stand plötzlich im Zimmer von Pjotr. Er sah nicht alt aus und doch wirkte er sehr mitgenommen von der Zeit die er durchmachte. Sein Gesicht war von Narben gekennzeichnet, was ihn nicht gerade freundlich aussehen lies. Sein Knappengewand betonte dies noch mehr.
„Hab keine Angst vor mir. Ich hab alles verfolgt was geschehen ist. Ich kann dir helfen, wenn du mich lässt“ sagte er.
„Naja, in den letzten paar Tagen hab ich genug erlebt um das nicht merkwürdig zu finden. Verrat mir wer du bist“ Pjotr lag immer noch am Boden und rieb sich mit der Hand den schmerzenden Kopf.
„Ich bin Pror. Einer der letzten meines Landes Destorna auf Noros.“
„Länder aus deiner Welt sagen mir zwar nicht unbedingt was aber das geht schon in Ordnung. Also du musst ein Ernet sein. Wo ist deine zweite Hälfte?“
„Woher weißt du darüber bescheid? Du bist doch nur ein sterbliches Wesen!“ Pror schien in Rage zu sein und brauchte ein paar Sekunden um sich wieder zu sammeln. „Um es kurz zu sagen: Nachdem man sich zurück verwandelt verschmelzen beide Hälften wieder an einem Ort. Zauberei halt.“
Pjotr war verwirrt. Aber das war er auch schon am Vortag und deshalb versuchte er auch nicht weiter darüber nachzudenken und nahm es einfach hin, dass es so ist, wie es ist.
„Wie willst du mir nun helfen?“ fragte Pjotr mit ungeduldiger Stimme „Ich will Estella wieder sehen. Aber erwarte nicht, dass ich dir Blind vertraue. Immerhin kenn ich dich nicht!“
Pror hob seine Hand, drehte sich mit dem Oberkörper in Richtung des Fensters und sprach etwas in einer, für Pjotr, unbekannten Sprache.
Auf einmal war alles wieder still. Pjotr stürmte auf zum Fenster um zu sehen was geschehen ist. Wieder war die Welt leer.
Er sah hinaus auf die Straße und entdeckte das gleiche Symbol auf dem Boden, indem Estella verschwunden war. Pror wollte ihm sagen, dass er ihm folgen solle, aber er war schon lange unten. |
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| Methyna schrieb am 08.08.2006 um 23:27 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Unten angekommen rannten die zwei auf die Straße. Die Sonne schien, aber Estella fröstelte.
Sie blickten um sich. Dort war nur die Stille der Gassen und verlassenen Häuser.
"Was ist das?" fragte Pjotr plötzlich und deutet auf ein Symbol auf dem Boden wenigne Meter vor ihnen direkt auf der Straße. Estella ging darauf zu.
Es war ein Kreis, darin zwei paralell verlaufende Linien und über diese beiden Linien war noch ein Kreis, der die Linien miteinander verband.
"Was bedeutet das? Ist das eine Art Schriftzeichen?" fragte er.
"Nein" sagte Estella noch immer auf das Bildnis starrend. Sie wirkte apatisch, fast wie hypnotisiert.
"Das ist viel mächtiger, viel schlimmer"
"Eine Botschaft?" spekulierte Pjotr weiter.
"Ja, so in der Art" hauchte sie und ging auf die Mitte des Symbols zu. Dann wandte sie sich um. Ein starker Wind kam plötzlich auf, umwehte Estella, verfing sich in ihrem Haar und lies es durch die Luft tänzeln.
In diesem Momemt nahm Pjotr sie ganz anders wahr. Fast schon übernatürlich und voller Dunkelheit, ein Schatten überfiel ihre Augen als sie diese Schloss. Langsam begann sie vor seinen Augen zu verschwimmen. Er vernahm wie in weiter Ferne eine Art Glockenklingen. Estella stand dort und rührte sich nicht. Starr und blass stand sie da, wie Stein. Er blinzelte, doch jedes Mal als er die Augen wieder aufschlug, wurden ihre Umrisse undeutlicher und nach wenigen Sekunden war sie verschwunden.
Da wo eben noch Estella gestanden hatte, war nun nichts mehr, nur die Leere. Er rieb sich die Augen.
"Estella? Estella?" er rief sie, doch sie antwortete nicht, sie konnte ihn nicht einmal hören.
"Wo bist du?" flüsterte er und drehte sich im Kreis herum in der Hoffnung, sie stünde vielleicht hinter ihm, doch sie wart fort.
Plötzlich hörte er Schritte, viele, unzählbar. Stimmen, Autos. Er blickte um sich, erst ganz undeutlich, dann wurden die Umrisse immer deutlicher, Menschen. Sie waren wieder da, als ob nichts geschehen sei. Sie gingen ihren Verplichtungen nach. Autos fuhren auf der Straße. Plötzlich ein lautes Hupen. Pjotr erschrack und sprang zur Seite. Ein Auto rauschte an ihm vorbei gerade wegs in Richtung des Symbols. Doch als er genau hinsah war dort nichts mehr, kein Kreis, keine Linien.
War das alles nur ein Traum?
Langsam ging er zurück in seine Wohnung. Er konnte es kaum fassen. Oben angekommen setzte er sich in seinen Sessel. |
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| Methyna schrieb am 06.04.2006 um 22:44 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Irgendwann gegen Morgen waren die Zwei auf dem Boden eingeschlafen. Das Fenster war geöffnet und mit den ersten Sonnenstrahlen wehte ein sachter Windstoß die Gardienen im Zimmer umher. Estella trafen die Sonnenstrahlen zu erst. Als sie das Licht vor ihren geschlossenen Augen wahrnahm, öffnete sie diese und blinzelte in die Morgensonne. Dann atmete sie tief durch, drehte sich um und nickte wieder ein.
Sie wurde erst wieder wach, als sie Pjotr hörte, wie er sich in die Küche schlich und frischen Kaffee aufbrühte. Estella streckte sich und stand auch auf.
„Guten Morgen“ sie gähnte.
„Morgen“ antwortete Pjotr und lächelte. Es war ein ruhiger Morgen. Es war seltsam still auf den Straßen.
„Hörst du das?“ fragte Pjotr plötzlich, als ihm die ungewöhnliche Stille bewusst wurde.
„Was denn?“ fragte Estella.
„Diese Stille, kein Auto, kein Mofa, keine Menschen, keine bellenden Hunde“
Jetzt, da er es sagte, fiel es auch ihr auf.
„Du hast Recht“ mit diesen Worten ging sie zum Fenster und sah hinaus.
„Pjotr, komm schnell her“ rief sie, als sie hinunter sah.
Pjotr kam auch ans Fenster.
Die Straßen waren leer. In den umliegenden Häusern war es still, nichts, keine Menschenseele.
„Was zur Hölle.....“ flüsterte Pjotr erschrocken „wo sind all die Menschen, es ist zwar noch früh, aber normaler Weise bebt die Straße vor Leben“
Pjotr rannte zur Tür, riss sie auf und rannte die Treppen hinunter. Estella folgte, ihr Herz schlug wie wild, was war hier los?
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| Rose schrieb am 03.03.2006 um 16:51 Uhr folgendes als Fortsetzung: |
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Zuhause angekommen wollte Pjotr wissen was mit Estella los war. Sie wollte zu Anfang nicht darüber reden aber sie sah schnell ein, dass es keinen Sinn hatte es vor ihm zu verheimlichen. Sie setzten sich auf dem Boden vom Wohnzimmer und sie erklärte wie die Zauberer, die Mentaras, aus ihrer Welt, sich in Tiere verwandeln konnten durch reine Meditation. Es war schwer zu erklären wie sie es taten aber Estella versuchte ihr Glück, erwartete aber kein Verständnis.
„Durch Konsum von bestimmten Pflanzen versetzen sich die Mentaras in Trance. Sie sitzen einfach nur da, inhalieren alles Mögliche durch ihre Pfeife und fangen an komische Lieder zu singen. Soweit ich es verstanden habe, spaltet sich ein weiterer Körper von ihrem Realem ab, und der eine vollzieht eine Verwandlung zu einem beliebeigen Tier. Das hängt je nach körperlicher und geistiger Stärke des Mentaras ab. Die Mentaras, in der Ausbildung bei ihrem Mentor, lernen als erstes die Krähe, und ich hab eine wieder erkannt.“
Pjotr guckte ungläubig und unterbrach sie. „Das meinst du doch nicht ernst, oder? Ich hab zwar schon gehört, dass manche Menschen das selbst auf unserem Planeten das können, aber das ist doch alles nur Hirngespinst.“ Sein zweifelnder Blick stärke seine Aussage und Estella wusste nicht weiter. „Wie soll sich die Verwandlung denn abspielen? Macht es einmal Plöp und der Zwilling ist auf einmal eine Krähe?“
„Nein, das ist alles zu kompliziert um es zu erklären.“
„Aber du kannst es versuchen.“
Estella sah ihn wieder zweifelnd an und überlegte sich einen Moment wie sie alles ordnen sollte. Sie stand auf und ging ein Wenig durchs Zimmer und starrte ohne irgendetwas zu fixieren durch das Zimmer.
„Die Mentaras spalten zuerst ihren Zwilling, wie du ihn nennst, vom Körper ab und werden von dort an von ihrem Mentor begleitet. Der eigentliche Körper bewegt sich während der Phase kein einziges Stück, sondern nur der Zwilling beginnt sein Eigenleben.“ Estella unterbrach für einen Moment und schaute Pjotr wieder an. „Ach, ich kann es doch auch nicht so gut erklären. Man muss es sehen.“
„Hast du jemals so was gelernt?“
„Ja, aber ich hatte auch einen Mentor, deshalb kann ich das auch nicht alleine.“ Estella stockte und ihr wurde klar das nicht nur ein Mentara hier in dieser Welt sein konnte. Der Mentor musste auch dabei gewesen sein. „Ich hab da eine schreckliche Vermutung.“ sagte Estella als Pjotr sie verwirrt ansah, da sie nicht weiterredete. Sie erklärte ihm in kurzen Worten über die Gefahr, das wahrscheinlich zwei Zauberer in dieser Welt sind, doch sie verwarf die Vermutung schnell wieder weil ihr einfiel das eine Krähe ein mächtiges Tier war, sie hatte zudem keine Feinde.
„Was meintest du eben mit sehen?“ fragte Pjotr. Er stand jetzt auch auf und rannte kurz in die Küche da er sich denken konnte, dass alles noch ein wenig länger dauert bis er es verstehen würde. Nach einiger Zeit kam er aus der Küche zurück, mit einer Kanne Kaffee in der Hand und setzte sich wieder zu Estella, die auch schon langsam müde wurde. Sie befassten sich bis spät in die Nacht mit dem Thema.
Estella beschrieb die Erfahrungen die sie miterlebt hatte, als sie noch bei ihrem Mentor war. Das Interessanteste für Pjotr waren die Erläuterungen des surrealen Zustandes. Sie erklärte, dass der Körper gefühllos und schwer wurde, dass man keine Barrieren erkennt und sie auch nicht wahrnimmt. Mit anderen Worten heißt das man kann durch Wände gehen was den Vorteil hatte seinen Feind zu studieren. Die Verwandlung war allerdings schwieriger. Estella betonte immer wieder, dass dies nur mit der zweiten Hälfte, dem Zwilling, gelingen könnte und dass der Ernet, der in Trance versunkene Körper, immer an einer Stelle bleibt. Sie beschrieb, es könnte Stunden dauern bis der Ernet erwacht, aber es kann sich auf Tage bis Wochen hinziehen. Ohne Mentor würde man nie wieder zurückkehren oder gar überleben.
Pjotr warf öfters ein, er würde nicht verstehen worum es genau ging, aber das musste er auch nicht. Sie hat ihm schon viel aus ihrer Welt erzählt und das Meiste war auch ganz anders. Er brachte sich nur an die Trauerweiden mit dem Spiegel erinnern oder an ihre merkwürdige Tragetasche, die sie immer dabei hatte und woraus sie alles hervor holen konnte. |
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