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| Stefan Köhler schrieb am 07.07.2010 um 16:24 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Zitat aus Presse des 17. Juni 1953 vom 02.07.2010:
"Der zuständige Richter hielt die seinerzeit angeführten Gründe für rechtlich nicht ausreichend, insbesondere weil die Ausschlussgründe nicht Gegenstand der in der Satzung vorgeschriebenen Anhörung waren. Der anwesende Bundesvorstand zog nach diesem richterlichen Vorhalt den Ausschluss gegen Holzapfel zurück."
Aus dieser kurzen Mitteilung erwächst zumindest die Hoffnung, dass man in Kreisen der Vertretungen der ehemaligen politischen Häftlinge zu Sachlichkeit und Vernunft zurückfinden könnte. Hass, Neid, Missgunst und unwürdige reine Postenrangelei sollten nun ihr Ende gefunden haben. Man möge sich künftig an den berechtigten Interessen aller Betroffenen und dem orientieren, was eint und nicht an dem, was trennt.
Stefan Köhler
http://www.17juni1953.de/
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| André aus Deutschland schrieb am 06.07.2010 um 17:27 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Sehr geehrte Frau Sterneberg,
ich bin einerseits froh darüber, den ?Sieger? dieser gerichtlichen Auseinandersetzung hinsichtlich des Verbandsausschlusses auf der Seite von Carl-Wolfgang Holzapfel zu wissen und andererseits weiß ich heutzutage nicht mehr, ob es denn noch ehrenvoll ist, der VOS als Mitglied anzugehören?
Mir persönlich gefallen die negativen Auftritte und Berichterstattungen über den seinerzeitigen Bundesvorstand der VOS nun gar nicht. Dabei fällt mir allerdings auf, dass die meisten Landesverbände dieses Vereins eine recht ordentliche und den Querelen in der Bundesebene ? abgewandte Arbeit zu leisten scheinen. Möglicherweise will man dort nicht in den Sog der sich breit machenden Verachtung des Bundesvorstands gegenüber eingekeilt sein und besinnt sich da seiner eigentlichen Aufgabe? Das macht ein wenig Hoffnung!
Carl-Wolfgang Holzapfel weiß natürlich zu gut, wie unmöglich es ist, Kritik an der gegenwärtigen Arbeitsweise und ?Methodik? des jetzigen Bundesvorstandes ohne eine VOS Mitgliedschaft, zumindest etwas lauter anzubringen.
Ist seine Mitgliedschaft in dieses Licht gerückt, muß ich sie natürlich außerordentlich begrüßen und denke, sie ist folgerichtig!
Ihr persönliches Vorrücken Frau Sterneberg, finde ich mutig und gut. Dafür wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand. Bitte bestellen Sie Herrn Holzapfel meine besten Grüße!
André
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| Adam Lauks aus Berlin schrieb am 06.06.2010 um 22:58 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Am 4.6.10 von 14 bis 21 Uhr lief in der Landesvertretung Brandenburgs Veranstaltung
DDR: Unrechtsstaat oder was??
Meine Gefühle :
Looftet- oder wat?
Mentale Zeitbomben trafen sich zum Vortragen ihrer Vergangenheiten in der Landesvertretung des Landes Brandenburg.
Es wird Zeit, dass man sich zu Wort meldet, wenn Vortragsrunden durchgeführt werden, die zu den schamlosesten Spiegelfechtereien gehören, die die junge brandenburgische Demokratie zu bieten hat, diese Vertretung, die so eine Mühe hat , sich von den alten Eisen zu befreien, weil diese bereits wieder heftig geschmiedet werden, als ob sie je erkaltet waren.
Die Veranstaltung ?DDR Unrechtssaat -oder was?? am Freitagnachmittag, den 4.Juni 2010, in der brandenburgischen Landesvertretung in den Ministergärten in der schön ordentlich errichteten Neuen Mitte der Stadt Berlin, sollte ein Versuch sein, der Anwendung des juristisch nicht einwandfreien Begriffs ?Unrechtsstaat? auf die ?DDR- Einhalt zu gebieten und zu erklären, dass ein Unwort nicht Titel sein kann für einen Schurkenstaat, in dem nicht Schurken regierten, sondern Menschen im Dienste einer guten Sache, um nämlich Schurken und ihren Staaten mit realsozialistischem Programm gegenüber zu treten, gewillt, letztlich Schurkerei und Unrecht auf der Erde abzuschaffen. Schön, das habe ich auch als schlecht informierter Westler eines imperialistischen Staates mit millionenfach begangenem Unrecht im Gepäck verstanden und auch, dass das mit der Anti-Schurkerei drüben, wie wir Westler sagten, nun vor allem wegen uns hüben nicht und wegen unserer Schurkereien nicht oder noch nicht hingehauen hat. Uff! Aber welche Hitzigkeit hat denn vor den Hintergrund bereits bewiesener Unrechts-Taten in der DDR, vor das Wissen um bereits nachgewiesene, obwohl ja zu Zeiten zu verdecken gewusster Folter beispielsweise, welche demokratische Intelligenz hat denn vor die viel dringendere weitere Aufdeckung und Thematisierung zahlloser Gräueltaten eines vielleicht ja mal wohl meinend operierenden Systems DDR so eine DDR ?Revival-Veranstaltung geschoben wie die in der Vertretung des Landes BB geschoben, in der die eine Hälfte der Anwesenden Opfer, die andere altvordere Juristen und ihre Anhänger sind, welche letztere Companei sich in Buhs ergeht wie ein abgehalfterter Theaterclub, wenn denn mal ein einziger Redner bloß auf die unübersehbare Faktenlage von maßlos vielen Unrechtsfällen verweist, derer sich die DDR nun mal leider bezichtigen lassen muss; und da ist es dann doch geradezu kleinkariert, wenn man einem Verfolgten des NS-Regimes nicht mal in dem Punkt Respekt und Zustimmung zu zollen in der Lage ist, wenn der als Kommentar vermerkt, dass die willkürliche Verhaftung von Menschen unter der braunen Diktatur sehr wohl mit den Verhaftungsprozeduren im Staate DDR zu vergleichen wäre, in ihrer menschenrechts-verletzenden Charakteristik nämlich, und nichts anderes hatte der Mann vermerkt! Arme verbohrte Laffen eines sich so noch und leider immer wieder posthum der undemokratischen Haltungen entlarvenden Staatssystems, das zu Durchsetzung seiner Ideen die Überwachung und Bestrafung bis in die kleinste Zelle zu benötigen meinte! Wie wach seid ihr eigentlich geworden und zu welchen neuen alten Ufern unter welchen wie veränderten Vorzeichen seid ihr unterwegs? Gewiss, Wir- bzw. Ihr- Gruppen verbieten sich, schon weil es ein Wir nicht geben wird, wenn ihr so tollkühn in euren neuen Kisten den alten Laden weiterfahrt! Anstatt Anstand zu zeigen, anstatt aufzudecken und aufzuklären, wie und warum so vielen Menschen Leid zugefügt wurde, gefällt man sich in seichter Bekenntnis- rhetorik im Sinne von, ?Ja, für die Opfer war das schon schlimm, das kann ich schon verstehen?, so wörtlich der Jus-Minister des Landes Schönburg, das verstünde er also schon?mhm. Oder man wird mit einschläfernden juristischen Begriffsklärungen traktiert, als wärs ein Seminar für Aspiranten im Staatsrecht, hernach und zwischendurch aufgeweicht und weichgespült in Butterkuchen und Kaffee, Hot Dogs und Bier. Ja, also liebe gastronomische Freunde der Demokratie in Brandenburg, ihr müsst mich ja so nicht durchlassen und ich bin ja auch kein Arzt, aber ihr seid wahrlich nicht schlechter als weiland die unter Adenauer, nur kein Deut besser, kein Fitz klarer, keine Aussage historisch genauer. Im Geiste und im Herzen fortschrittlicher, aufrechte Menschen womöglich, werdet ihr so sicher nie, aber im verkehrten Leben lebt sichs wohl auf jeden Fall noch angenehmer, wenn man mal ab und zu daran denkt, dass es früher ja also wirklich gar nicht soo schlimm war wie allerorten immer darzustellen versucht wird. Und außerdem werden ja sogar bestimmte ?und da lächelt der Minister süffisant in seiner in aller gebotenen Kürze sich selbst ausdifferenziert wissenden Rede- - werden doch sogar bestimmte Kontrollmechanismen, die man aus der DDR kenne, in Landtagsdebatten bereits aktuell wieder salonfähig diskutabel. Ja, also schöner Salat, aber welchem Laden soll man da jetzt ins Getreide fahren? Oder war das etwa gar nicht die Frage des Tages? Die wurde ja auch bereits vor längerer Zeit schon kompetent beantwortet und hier weiter oben auch bereits mehrfach referiert. Habe nun, ach, mehrere Stunden in der Landesvertretung der enorm schwierigen Beantwortung der Frage beigewohnt, ob ?die DDR ein Unrechtsstaat war ?oder was?? Ja, sag mal, ist denn da überhaupt noch wer, geschweige denn zu retten??? In diesen Kaffeekränzchen, scheint mir, steckt auf jeden Fall Methode. Und die Mauer, na, die steckt ja sowieso in den Köpfen, wo im Fall des Herzens würde sie denn auch wohl hinfallen. Bei den zahllosen personalen und historischen Bypässen looftet doch soundso nich rund, aber ticken tuts und tickt und tickt, aber wie?
Man sieht sich auf www.zersetzungsopfer.de
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| Stefan Köhler aus Herzberg schrieb am 29.05.2010 um 17:36 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Zum Thema des braunen und roten Faschismus habe ich nur einen Satz zu sagen, der jedes Kind in der DDR bis ca. 1960 überall begleitete: Was früher braun war, ist heute rot! Das und nichts anderes trifft den Nagel für die Verhältnisse in der ehemaligen DDR voll auf den Kopf.
StK |
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| Ewald Kurbiuhn aus Olbersdorf schrieb am 11.05.2010 um 10:09 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Diktaturvergleich
Wer immer nur auf den Verbrechen der Nazis rumreitet will nur von den Verbrechen der Kommunisten ablenken.
Die Hauptaufgabe bei der Bewältigung einer Diktatur ist es, den Opfern Gerechtigkeit zu gewähren. Die Opfer der 1. Deutschen Diktatur sind alle entschädigt worden und sogar die Kinder und Enkel dürfen nach dem Bundesentschädigungsgesetz ihre Hände aufhalten Die Opfer der Kommunistischen Diktatur müssen als Bittsteller vorstellig werden und ihre Bedürftigkeit nachweisen und das nicht nur einmal sondern sogar alle zwei Jahre nochmal.
Zur Zeit wird viel über die Verwendung des SED-Vermögens diskutiert. Die einzige richtige Verwendung ist das Geld den Opfern der SED-Diktatur zukommen zu lassen. Nach dem Zweiten SED-Unrechtsbereinigungs-Gesetz gibt es eine amtliche Feststellung, wie viele Jahre man politisch verfolgt wurde. Aus diesen Datensätzen lässt sich leicht der Anspruch eines jeden Opfers berechnen. In meinen Augen währe das ausgleichende Gerechtigkeit
Bautzen den 7.Mai 2010
Ewald Kurbiuhn
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| Horst Anstatt aus Nederland schrieb am 10.05.2010 um 20:15 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Spiegel Wissen 10.08.1992
Start in ein besseres Leben
Die Nationale Volksarmee der DDR unterhielt 37 Jahren lang eine eigene Spionageorganisation, die sich nach der Wende in aller Stille aufgelöst hat.
Admiral Theodor Hoffmann letzter Verteidigungsminister des SED - Regimes, weist die Spionagetruppe am 16. März mit Befehl 1206/90 an, die illegale Arbeit bis Monatsschluss einzustellen und alle personellen materiellen und finanziellen Nachweise, Karteien Akten oder sonstigen Unterlagen die zur Aufdeckung von Personendaten führen können, bis zum 31. Juli 1990 zu vernichten.
Alle greifbaren Dokumente werden daraufhin verbrannt oder zerhäckselt. Und am 23. Mai 1990 meldet sich der Mil - ND per Kurzwelle endgültig ab.
Um acht Uhr abends geht über die Frequenz 3258 kilohertz eine verschlüsselte Botschaft gen Westen. Doch statt der üblichen Zahlenkolonne ist ein grölender Männerchor zu hören.
Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh.
Spione an Empfängern vernehmen die allerletzte Losung: Köpfchen in das Wasser - das ist der Befehl zum Abtauchen vor etwaiger Enttarnung durch westdeutsche Fahnder glauben sich die Agenten so gut wie sicher.
Alle Spuren wurden verwischt, hatte ihre Ost - Berliner Führungsoffizieren schon vor dem Grossen Zapfenstreicht Beteuert.
Ich Frage mich nach 20 Jahren Mauerfall: Wo sind nur all die Techniker von mobilen Radarstationen, Spionen von Funkmess, Funkortung, und Telefontechniker geblieben.
Nicht zu vergessen die Stasi hatte die besten Fälscherwerkstätten der Welt
Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch mitten unter uns. |
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| Horst Anstatt schrieb am 05.05.2010 um 16:17 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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EurActiv=de
Keiner weiss, wie viele "lebende U - Boote" zur Zeit in Deutschland wohnen. Es sind erstaunlich viele: Menschen mit falschem Namen, fremder Identität fingierter Biographie. So tauchten früher Personen mit NS - Vergangenheit unter und später Personen mit Stas - Belastungen.
So nebenbei nannte Marianne Birthler, Chefin der Stasi - Unterlagen - Behörde BStU in Berlin eine Zahl, auf die sie eigentlich stolz sein könnte.
Im Gespräch mit Korrespondenten sagte sie dass ihre Mitarbeiter schon mehr als 200.000 Decknamen aus den Stasi - Akten enttarnt hätten. Davon seien bloss zwei Enttarnungen falsch gewesen. Das ist doch eine gute Quote.
Eine gute Quote - aber insgesamt nur ein Bruchteil aller falschen Namen und falscher Identitäten die in Deutschland existieren.
Nicht zu vergessen die Stasi, hatte die besten Fälscherwerkstätten der Welt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch mitten unter uns. |
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| toni aus Deutschland schrieb am 05.05.2010 um 11:53 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Hallo, Herr Holzapfel,
toll, dass es nun wieder ein Gästebuch der Vereinigung 17. Juni gibt. Jetzt ist vielleicht endlich die Streitkultur möglich, für die Sie sich immer eingesetzt haben:
Inhalt, Sachlichkeit und Demokratie.
Viel Erfolg. |
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| Carl-Wolfgang Holzapfel, Vors.Vereinig.17.Juni 1953, Berlin (http://mauerdemonstrant.wordpress.com/) aus berlin schrieb am 16.02.2010 um 17:44 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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Wir begrüßen alle Freunde unseres Vereins, treue Besucher unseres bisherigen Gästebuches und sachorientierte Kritiker, die uns mit dieser Kritik vorwärts bewegen wollen, herzlich auf unserer neuen Seite.
Nunmehr ist sichergestellt, dass hier keine Einträge mit beleidigenden oder sonstigen wahnwitzigen Inhalten mehr erfolgen können.
Herzlichen Dank all denen, die sich für diese sinnvolle Variante schon lange ausgesprochen haben und natürlich der Kameradin, die mutig die Sache in die Hand genommen hat und uns bei der Umsetzung so tatkräftig geholfen hat.
Wir wünschen uns künftig gute, auch kontroverse Diskussionen um die Sache, Anregungen und gute Ideen im Sinne unserer gemeinsamen Zielsetzung:
Einigkeit - Recht - Freiheit.
Carl-Wolfgang Holzapfel |
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| CWH (http://www.17juni1953.de/) aus Berlin schrieb am 16.02.2010 um 10:37 Uhr folgendes ins Gästebuch: |
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